Die Geschichte der Geisterburg

Geschichte

Tradition in der Geisterburg

Der ehemalige Agramsturm war einer der Tor und Türme in Hall, der die Stadt schützend umgab, eingefügt in die seit ca. 1303 bestehende Ringmauer war der Agramsturm seit 1450 das Zeughaus in Hall, die Aufbewahrungsstätte für allerlei Kriegsgerät. Die Waffen wurden den Haller Bürgern für Wach- und Verteidigungsdienste zur Verfügung gestellt. Aus dem Stadtbuch von Hall, herausgegeben von der Stadtgemeinde Hall, geht weiter hervor, dass das Bestehen der ersten Schützengesellschaft und eines Schießstandes in Hall schon 1425 nachweisbar waren. Diese Waffen waren im Agramsturm streng abgeschlossen. Die Erklärung für das „Geisterhafte“ ist eine vermutlich mit geheimnisvollen Begebenheiten verbunden oder mit dem Massaker beim „Boaryschen Rummel“ um 1703, bei dem der Bayrische Kurfürst Max II. Emanuel im Rahmen des Spanischen Erbfolgekrieges in Tirol einfiel (1701–1714: Streit um das Erbe des letzten Spanischen Habsburger Königs Karl II.; Neben dem Franzosen Philipp von Anjou und dem Habsburger Erzherzog Karl, zweiter Sohn von Kaiser Leopold I., war als dritter Kandidat der Kurprinz Joseph Ferdinand von Bayern, der Sohn des Kurfürsten Max II. Emanuel, auserkoren).

Die Beziehung zur Tradition ist auch im Jahre 1937 zu erkennen. Im Jahre 1934 erfolgte die Wiedergründung der Speckbacher Schützenkompanie durch Viktor Jäger. 1937 war Leni Hoskowetz, Wirtin zur Geisterburg, Patin der ersten Fahnenweihe.

Geisterhaft ist heute in diesem historischen guten Restaurant nichts mehr, außer den Geistern in den guten Weinen in diesem Haus. Veranda, Wintergarten, Pizzeria, Gastgarten und kulinarische Köstlichkeiten lassen ehemalige und zeitliche, kämpferische Bösartigkeiten unseres heutigen Alltags herrlich vergessen.